KI entlarvt schlechte Agenturen – und naive Kunden.
Als Inhaber der Agentur Frontal und Präsident vom Agenturnetzwerk ASW bin ich überzeugt: KI ist ein Segen für Agenturen. Zumindest für diejenigen, die wissen, wie man mit ihr arbeitet – und ihre Grenzen kennen.
Die Versuchung ist gross, heute alles der Maschine zu überlassen. Texte, Konzepte, Kampagnen oder Bilder. Das funktioniert erstaunlich gut – und genau darin liegt die Gefahr. Denn wenn alle dieselben Werkzeuge nutzen, wird Kommunikation austauschbar.
Der eigentliche Unterschied entsteht nicht durch den besseren Prompt. Er entsteht durch Menschen, die Marken verstehen, Kunden wirklich zuhören und spüren, was ein Unternehmen ausmacht. KI kennt Daten und Muster. Aber keine Unternehmenskultur, keine Beziehungen und kein Bauchgefühl. Genau dort beginnt der Wert einer guten Agentur.
Ich glaube deshalb, dass unsere Branche vor einer Bereinigung steht. Nicht zwischen Agenturen, die KI einsetzen, und jenen, die sie ablehnen. Sondern zwischen Agenturen, die ihre Kunden verstehen, kundenorientiert arbeiten und Empathie mitbringen – und solchen, die sich vor allem selbst inszenieren und auf austauschbare Effekte der KI setzen.
KI macht auch sichtbar, welche Kunden den Unterschied erkennen. Es gibt Unternehmen, die möglichst schnell möglichst viel Content produzieren wollen. Und es gibt die, die wissen, dass starke Marken nicht aus einem Prompt entstehen, sondern aus Strategie, Kreativität und echter Nähe zum Kunden.
Genau für diese Kunden arbeiten wir gerne. Wir sind dankbar und freuen uns, anspruchsvolle und differenzierte Kundenprojekte begleiten zu dürfen. Dabei bauen wir auf über 20 Jahre Erfahrung, auf unser Verständnis für Marken, Freude an anspruchsvollem Design und darauf, gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die wirklich passen und authentisch sind.
Denn KI macht unsere Arbeit nicht weniger wertvoll – sie macht den Wert guter Agenturarbeit sichtbarer denn je. Und genau das wird auch den Marken gefallen.